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Türöffnung ab 99€ inkl. Anfahrt | in ca. 30 Min vor Ort | in 90% der Fälle zerstörungsfrei | Bar & Karte
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Erfahrene Experten
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Preise
Schadenfreie Türöffnung
Komplexe Türöffnung (Bohren/Fräsen/Kernziehen)
99 EUR inkl. Anfahrt
149 EUR inkl. Anfahrt zzgl. Materialkosten
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Häufig gestellte Fragen

Schlüsseldienst Asperg
Sieben Schwaben Schlüsseldienst
Ich fuhr nach Asperg hinauf, freundlich, wie man zu einem Haus geht, das man beruhigen möchte. Über dem Ort saß der Hohenasperg still wie ein großer Gedanke; unten am Bahnhof war der Abend schon in ordentlichen Zügen abgefahren. Ich trug mein Täschchen, das leise Lösungen mag.
Vor der Haustür stand eine junge Lehrerin, Schultern gerade, Stimme sehr bemüht. „Nur kurz den Müll… die Tür hat sich geirrt.“ Sie lächelte entschuldigend zu ihrer eigenen Wohnung hin. Ich nickte und ordnete die Welt in zwei Sätze: Für eine schadensfreie Türöffnung berechnen wir 99 Euro, Anfahrt inklusive. Sollte die Tür eigensinnig bleiben und wir müssten bohren, fräsen oder den Kern ziehen, dann 149 Euro inklusive Anfahrt, Material extra. „Ja, bitte“, sagte sie, als wäre Höflichkeit ein Schlüssel.
Das Türblatt war trocken, die Dichtung fleißig, die Falle ein wenig stolz. Außen ein Knauf, innen eine Klinke, kein zusätzlicher Riegel. Ich ließ zwei Luftkissen am unteren Rand ein wenig atmen, nur so viel, dass zwischen Blatt und Rahmen ein Freundlichkeitsspalt entstand. Dann führte ich den langen, dünnen Draht durch die Dichtung, suchte die Klinke wie man eine Katze anspricht: sacht, nicht herrisch. Ein kleiner Zug, so wenig, dass man eher „bitte“ als „zieh“ denkt. Die Klinke erwiderte die Geste. Ein kaum hörbares Einverständnis, und die Tür tat, was Türen am liebsten tun: Sie gab nach. Kein Kratzer, nichts beleidigt.
Drinnen stand eine Vase ganz gerade. Auf dem Tisch lag ein Heft, das, wie mir schien, geübt werden wollte. Ich setzte die Klinke noch zweimal in Bewegung—zu, auf, zu—damit alles weiß, wohin es gehört. Dann schrieb ich die Quittung auf dem kleinen Flurtisch: Sieben Schwaben Schlüsseldienst, 99 Euro, Datum, Uhrzeit. Ihre Handschrift daneben war zierlich und entschlossen.
Als ich ging, blieb der Berg dort oben gelassen, der Bahnhof unten pünktlich, und die Tür hatte, so kam es mir vor, wieder gute Laune. Ich trug mein Täschchen zum Wagen. Der Abend machte eine kleine Verneigung.
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Historischer Kontext
Asperg
Asperg liegt im Strohgäu am Fuß des Hohenasperg und gehört zum Landkreis Ludwigsburg. Die enge Bindung an den Festungsberg prägt Ort und Geschichte.
Erstmals belegt ist Asperg 819 als „Villa Assesberg“ in einer Schenkung an das Kloster Weißenburg. Im Hochmittelalter wurde der Hohenasperg Herrschaftssitz; 1304 ist eine „Stadt Asperg“ auf dem Berg urkundlich, 1308 kam Burg und Siedlung an Württemberg.
Die Festung wurde zum Macht- und Strafort. Seit dem 18. Jahrhundert diente sie als Gefängnis, berüchtigt als schwäbische Bastille. Bekannt ist der Fall des Finanzrats Joseph Süß Oppenheimer, der 1737 festgesetzt wurde. Heute erinnert ein landesgeschichtlicher Erinnerungsort an politische Haft und Verfolgung.
Seit 1968 befindet sich in der Anlage das Justizvollzugskrankenhaus des Landes. Innenräume sind aus Sicherheitsgründen nicht frei zugänglich.
Archäologisch spannt Asperg den Bogen weiter zurück. Südlich des Bergs liegt der keltische Prunkgrabhügel Kleinaspergle aus der frühen Latènezeit mit bedeutenden Funden. Er markiert die jahrtausendealte Zentralfunktion des Hügels.
Ein beschilderter Rundweg erschließt auf dem Hohenasperg Löwentor, Kasematten, Schubartturm und weitere Stationen.
Gegenwart und Nutzung verbinden Geschichte, Aussicht und Naherholung. Die Festung bietet Panorama über Weinberge und Region und fungiert als Museum und Erinnerungsort. So steht Asperg heute für die dichte Überlagerung von keltischer Zentralstätte, mittelalterlichem Herrschaftsberg, württembergischer Landesfestung und moderner Institution.
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