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Preise
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Komplexe Türöffnung (Bohren/Fräsen/Kernziehen)
99 EUR inkl. Anfahrt
149 EUR inkl. Anfahrt zzgl. Materialkosten
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Häufig gestellte Fragen

Schlüsseldienst Münster
Sieben Schwaben Schlüsseldienst
Kurz vor Morgengrauen. Münster lag flach und elektrisch, der Neckar schwarz wie kalter Kaffee. Unter dem Eisenbahnviadukt vibrierte die Luft, als würden oben die Züge an den Nerven der Stadt ziehen. Ich kam im Wagen an wie ein schlechtes Omen mit Blaulicht im Bauch.
Bäckerei-Notruf. Teig wartet nicht. Chef im nassen Mantel, Stimme voller Mehlstaub und Panik. Abgebrochener Schlüssel im Zylinder, Riegel zu, Ofen kalt, Morgen ruiniert. Ich hielt ihm den Deal hin wie eine Rettungsinsel: „Wenn’s nur zugefallen ist: 99 € inkl. Anfahrt, schadensfrei. Aber hier ist abgeschlossen—komplexe Öffnung: 149 € inkl. Anfahrt, Material extra.
Einverstanden?“ Ein kurzes, hartes Nicken. Der Blick eines Mannes, der um vier Uhr die Welt neu knetet.
Tasche auf. Körner setzt den Punkt. 3er Pilot, sauber, ohne Heldentum. Dann der Bohrer, der bohrt wie eine kleine Wahrheit, die keiner hören will. Gewindeschraube greift. Zug. Der Kern kommt raus wie ein schlechtes Gebet. Ich nehme den langen Schraubendreher, fasse die Nocke, drehe sachte. Riegel zurück. Die Tür geht vor wie ein Boxer nach Gong—beleidigt, aber gehorsam.
Drinnen riecht es nach Nacht, die nicht gewonnen hat. Mehl, Stahl, Müdigkeit. Der Chef atmet. Ich nicht. Ich wechsle den Zylinder, bündig, schließt wie ein Versprechen, das hält. Probelauf. Auf. Zu. Auf. Zu. Keine Magie. Nur Arbeit am Rand des Tages.
Draußen rollt ein Rad über den Voltasteg, ein dünnes Geräusch, ein Strich über dem Wasser. Die Stadt gibt keine Urkunden für so was. Sie registriert es und geht weiter.
Ich schreibe die Quittung auf der Motorhaube. 149 €, Material notiert, Firmenstempel „Sieben Schwaben Schlüsseldienst“. Handschlag. Mehl an meinen Fingern. „Backen Sie den Morgen wieder an“, sag ich. Er lacht zum ersten Mal. Ofen an, Welt an.
Motor starten. Der Viadukt schweigt. Münster schaut nicht zurück. Und das ist in Ordnung.
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Historischer Kontext Münster
Münster liegt als schmaler Neckar-Streifen zwischen Bad Cannstatt und Hofen. Siedlungsspuren reichen bis in keltische und römische Zeit; nördlich des Altorts wurden Reihengräber innerhalb der Reste einer Villa rustica gefunden.
Die erste gesicherte Nennung datiert 1193: Kaiser Heinrich VI. erlaubt dem Kloster Lorch, eine abgegangene Mühle bei den Mühlhalden wieder aufzubauen. Der Ortsname („monasterium“) verweist auf geistliche Bezüge; Münster gehörte wohl früh zum staufischen Stiftungsgut Lorchs.
Bis ins 19. Jahrhundert blieb Münster ein Wein- und Gärtnerdorf am Fluss. Mit der Neckarerschließung kamen Gewerbe und frühe Industrie. Lokale Ziegeleien nutzten Tonvorkommen; die Höfer-Ziegelei lieferte u. a. hart gebrannte Ziegel für Tunnelbauten der Region.
Eine energetische Zäsur setzte 1908: Das städtische Dampfkraftwerk nahm in Münster den Betrieb auf, lieferte ab 1933 auch Bahnstrom und wurde später zum Fernwärme-Knoten. Seit 1965 ergänzt eine Abfallverbrennungsanlage den Standort; der 180 m hohe Schornstein prägt die Neckaransicht.
Verwaltungsgeschichtlich gehörte Münster ab 1818 zum Oberamt Cannstatt, nach dessen Auflösung 1923 zum Amtsoberamt Stuttgart. Am 1. Juli 1931 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde nach Stuttgart eingemeindet; 1956 erhielt Münster den Status eines Stadtbezirks. Heute ist es flächenmäßig der kleinste Bezirk der Stadt.
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